Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer
Ziel des Verbundprojekts "Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer" (FFVT) ist die Stärkung einer interdisziplinären Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland. Dazu gehören unter anderem Forschung zu Migration, Entwicklung, Konflikten und Gewalt, Klimawandel, Gesundheit, Governance und Menschenrechten. FFVT unterstützt die Vernetzung von Forschenden und Einrichtungen, die zum Themenkomplex Flucht arbeiten: Dazu werden regelmäßig internationale Workshops und Konferenzen ausgerichtet, die Forschende aus verschiedenen Disziplinen und Regionen in den Dialog bringen. Zudem wird die Internationalisierung der wissenschaftlichen Aktivitäten in Deutschland durch ein internationales Fellowship-Programm vorangetrieben. Über persönliche Vernetzung hinaus werden aber auch institutionelle Kooperationen ausgebaut und die Arbeit in globalen Netzwerken wie dem International Migration Research Network (IMISCOE) und der International Association for the Study of Forced Migration (IASFM) mitgestaltet.
Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Flucht- und Flüchtlingsforschung setzt FFVT sich für die Vernetzung fluchtbezogener Masterstudiengänge deutscher Universitäten ein und richtet regelmäßig eine Summer School aus. Der Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis, Medien und Politik ist ein weiteres Schlüsselelement der Arbeit von FFVT. Der jährlich erscheinende „Report Globale Flucht“ konnte sich innerhalb kürzester Zeit als Referenzpunkt für Medien, Politik und Öffentlichkeit etablieren. Mit all diesen Maßnahmen leistet FFVT einen Beitrag dazu, eine nachhaltige Infrastruktur für die Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland zu etablieren, um exzellente wissenschaftliche Arbeit zu ermöglichen.