162 Kleine Fächer, 2616 Professuren: Kleine Fächer besitzen große wissenschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung, sind wichtig für die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Forschungsstandorts Deutschland, für seine Reputation, für das Profil der Universitäten und für die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
BMFTR
Von der Medizingeschichte über Sprach- und Religionswissenschaften bis hin zu Regionalstudien – rund 80 Prozent der Kleinen Fächer zählen zu den Geistes- und Sozialwissenschaften. Gut vernetzt und international aufgestellt ermöglichen sie das Verständnis kultureller, sozialer und ökonomischer Entwicklungen. Damit tragen sie wesentlich zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen, aber auch zur Erforschung und Bewahrung kulturellen Erbes bei.
„Kleine Fächer – Zusammen stark“
Mit dem Rahmenprogramm des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) „ Gesellschaft verstehen – Zukunft gestalten“ entstand ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte der Kleinen Fächer: Die Förderrichtlinie „Kleine Fächer – Zusammen stark“ (Bundesanzeiger vom 02.09.2019) zielt auf die Förderung und Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses ab. In den ausgewählten Vorhaben bearbeiten interdisziplinäre Forschungsgruppen unter der Regie der Kleinen Fächer ein selbstgewähltes Thema. Somit soll auch ein Beitrag zur strukturellen Stärkung des Kleinen Faches geleistet werden. Auch das Rahmenprogramm „Orientierung für eine Welt im Wandel“ bietet Beteiligungsmöglichkeiten für die Kleinen Fächer.
Hier finden Sie mehr Informationen zu den geförderten Projekten:
Stimmen aus den Förderprojekten: Was hat mir persönlich und meinem Forschungsstandort die BMFTR-Förderung gebracht?
Oleksandr Zabirko
Olga Plakhotnik/Universität Greifswald
Josie-Marie Perkuhn/Universität Trier
Ruth Achenbach
Teresa Bernheimer
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat die Kleinen Fächer in den vergangenen Jahren mit gezielten Förderprogrammen unterstützt. Die Richtlinien „Kleine Fächer – Große Potenziale“ und „Kleine Fächer – Zusammen stark“ förderten insbesondere Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, stärkten interdisziplinäre Zusammenarbeit und trugen zur strukturellen Weiterentwicklung der Fächer bei. Ergänzend dazu erhöhten die von der Hochschulrektorenkonferenz organisierten Initiativen wie die „Kleine Fächer – Hochschulwochen“ und der Wettbewerb „Sichtbar innovativ“ die öffentliche Sichtbarkeit und Vernetzung.
Hier finden Sie eine Vielzahl digitaler Kommunikationsformate, die im Rahmen der Förderlinie "Kleine Fächer: Sichtbar innovativ!" entstanden sind.
Ein weiterer Meilenstein bildete das Vernetzungsportal Kleine Fächer www.kleinefaecher.de, das mit Unterstützung des BMFTR an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz aufgebaut wurde. Es dient der nationalen und internationalen Vernetzung sowie der systematischen Erfassung von Studienangeboten, Promotionsmöglichkeiten und Standorten Kleiner Fächer.
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