RADIS Webtalkreihe: Betroffenen eine Stimme geben – Astrid Passin im Gespräch

Im Mittelpunkt des letzten Webtalks der Reihe steht die Perspektive der von Terrorismus Betroffenen. Astrid Passin, Mitgründerin von Victims of Terrorism Germany, berichtet über ihre persönlichen Erfahrungen nach dem Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz und darüber, was sie motiviert, sich für die Belange von Überlebenden und Angehörigen einzusetzen.

31.03.2026 | 16:00 - 17:30 Uhr

Im Mittelpunkt des letzten Webtalks der Reihe steht die Perspektive der von Terrorismus Betroffenen. Astrid Passin, Mitgründerin von Victims of Terrorism Germany, berichtet über ihre persönlichen Erfahrungen nach dem Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz und darüber, was sie motiviert, sich für die Belange von Überlebenden und Angehörigen einzusetzen.

Der Webtalk zeigt eindrücklich die vielfältigen Herausforderungen, denen Betroffene sowohl unmittelbar als auch langfristig begegnen – von psychischen Belastungen bis hin zu bürokratischen Hürden im Umgang mit Behörden. Besonders im Fokus stehen Kinder und Jugendliche als oft übersehene und besonders vulnerable Betroffenengruppe sowie die langfristigen Folgen terroristischer Gewalt, etwa in Form transgenerationaler Traumata.

Darüber hinaus beleuchtet das Gespräch die Rolle der medialen Berichterstattung, diskutiert notwendige Reformen im deutschen Opferhilfesystem und wirft einen Blick auf Unterschiede in der Anerkennung und Behandlung von Opfern terroristischer und krimineller Gewalt.

Nicht zuletzt öffnet der Webtalk den Blick auf internationale Perspektiven und Kooperationen im Bereich der Opferrechte und fragt, welche Entwicklungen sich auch auf Deutschland übertragen lassen.

Ein Gespräch über Erinnerung, Anerkennung und die Frage, wie Unterstützung für Betroffene nachhaltig verbessert werden kann.

Mit Astrid Passin (Victims of Terrorism Germany e.V.)

Moderation: Manuela Freiheit (IKG, RADIS) und Lars Schäfer (VPN, RADIS).